Da ich ja momentan, im Vergleich zum Rest des Jahres, im Geld schwimme gebe ich es natürlich auch mit beiden Händen aus. Ein schönes Gefühl eigentlich, aber irgendwie sitzt mir der "SpardasGeldfürschlechteZeiten"-Troll im Nacken und ärgert mich. Ich weiß ja, dass er recht hat. Nur mit einer vierstelligen Zahl am Konto kommt man sich halt ure cool vor. Man lädt Leute gern auf was ein, man geht ausgiebig shoppen usf. Das schlägt sich am Konto nieder und wenn man dann einen Kontoauszug macht, erschrickt man leicht und wundert sich wo den das ganze Geld geblieben ist.
In Planung steht jetzt zum Beispiel eine kleine feine Parisreise zu Silvester. So vom 27.12. bis 4.1. oder so. Jedenfalls sollen Silvester und Mimi's Geburtstag außer Landes verbracht werden. Eine nette Sache eigentlich. Die kostet aber wieder und wir schauen grad wie billig welche Flüge sind und wo man in Paris billig unterkommen könnte. Keine leichte Sache während einer, die Welt bedrohenden, Finanzkrise, einem politischen Rechtsruck (echt oarg!) im eigenen Land, herumirrenden Selbstmordattentätern und dem "SpardasGeldfürschlechteZeiten"-Troll im Gepäck. Gute Planung mit Weitblick ist da gefragt. Ich bin aber zuversichtlich, dass alles gut gehen wird und wir eine schöne Zeit haben werden. Außerdem wozu hab ich denn das Geld verdient? Zum anschauen sicher nicht. So spend your money for the good things in life!
Und weils schon länger her ist - eins aufs Aug':
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