19.08.2009

Session #135

"Bank Job" ist nicht die Art von coolem Jason-Statham-Film die ich erwartet habe. Er passt nicht in Filme rein, die in der Vergangenheit spielen. "Transporter" oder "Crank" sind eher sein Gebiet. Also Schuster, bleib bei deinen Leisten. Und eine knackige Schnitte, bei der die Erotikbewertung in den TV-Programmheften auf mindestens 2 gesetzt wird hat auch gefehlt.
"Reign Over Me" war da schon besser. Das erste Mal, dass ich sehe wie Adam Sandler eine halbwegs vernünftige Rolle spielt. Es ist natürlich wieder eine geknickte Existenz, eine Art Looser. Nur diesmal mit echten Problemen. Es gibt einige Stellen, die mit einigem Witz und Charme zum Lachen anregen, aber der Film bemüht sich aufs Gemüt zu drücken und die schrecklichen Ereignisse von 9/11 zu verarbeiten oder wieder heraufzubeschwören. Was genau damit gewollt wurde weiß ich nicht. Ein netter Streifen für einen Abend zu zweit, der nicht zu romantisch werden wird.
Und leider habe ich von John Dillinger nicht viel mitbekommen. Ich bin zu spät in die Vorstellung gekommen und musste zwischendurch mein Auto umparken. Wirklich schade, denn so konnte ich mich nicht wirklich auf den Film einlassen.
Was ich bemerkt habe ist aber, dass Dillinger als Held des Volkes galt und das aber im Film garnicht so rüberkommt. Ja, es gibt eine Szene in der ihm die Leute von der Straße zuwinken, während er im Auto in Handschellen sitzt. Aber das wars auch schon wieder. Man erfährt auch nicht was er getan hat um dieser "Robin Hood" zu werden, es sei denn man liest sich ein und kommt wissend ins Kino. Dann ist wohl alles kein Problem.
Alles oke, Leinwandpüree

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